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Sourcing
Zahlen erzählen die Geschichte besser als Behauptungen. Unten steht ein repräsentatives Szenario — basierend auf realer Kompressionssofa-Importökonomie — das zeigt, wie ein europäischer Mittelklasse-Möbeldistributor sein erstes Programm aufgesetzt hat.
Das Szenario: Ein niederländischer Distributor nimmt einen Zweisitzer als Private-Label-Kompressionssofa auf. Zielverkaufspreis: 499 € inkl. MwSt. Ziel-Handelsspanne: 40 % brutto. Ziel-Landed-Cost: unter 190 €/Einheit. Kompression machte es möglich, wo traditioneller Versand scheiterte.
Die Zahlen (pro Einheit, 40 Fuß, 250 Einheiten): Sofa-Preis ab Werk 105 €. Seefracht (Shanghai→Rotterdam FCL) 3.200 €/250 = 12,80 €. Ursprungskosten 2,40 €. Zielkosten 3,80 €. Zoll 0 %. Frachtversicherung 1,20 €. Gesamte Landed Cost 125,20 €. Zum Vergleich traditionell: 75 Einheiten/Container, Fracht 42,70 €/Einheit, landed 155,10 €. Kompression spart 29,90 €/Einheit — 7.475 € pro Container.
Was es zum Erfolg machte: die Erstbestellung auf 2 Modelle und 4 Farbvarianten zu begrenzen, 45 Tage Lieferzeit für ordentliche QC zu akzeptieren und 800 € in ein Vorproduktionsmuster und eine Drittprüfung zu investieren, die eine Abweichung bei der Beinbeschichtung vor dem Verladen aufdeckte.
Der größte Kostenfaktor beim Möbelimport sind weder Produkt noch Fracht — sondern das Beheben von Problemen, die vor Verlassen des Werks hätten auffallen müssen.
— KCK.CASA Trade Team
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Kommentare (3)
“Exactly the breakdown we needed before committing to a private-label run.”
“We switched to compressed models last season and warehouse cost dropped noticeably.”
“Quality held up well after unboxing. Foam recovery was faster than expected.”